- Fahrt im modernen Komfortreisebus
- 90 min. interessante Sonderführung zur Ausstellung "Die Blauen Reiterinnen"
- freie Zeit im Museum zum Besuch der Dauer- und Sonderausstellungen
- freie Zeit um Wiesbaden anzuschauen, z.B. Kurpark Wiesbaden, Wilhemstraße, Kochbrunnen & Altstadt, Kurhaus Wiesbaden
„Der Blaue Reiter“ ist ein Kreis von unterschiedlichsten Persönlichkeiten, die im Bereich der ästhetischen Theorie, Malerei, Grafik, Literatur und Musik Visionäres geleistet haben. Mit seinen beiden in den Jahren 1911 und 1912 organisierten Ausstellungen und dem 1912 herausgegebenen Almanach steht er für eine Subjektivierung in der Kunst, die Befreiung der Farbe vom Gegenstand und die Idee einer Gleichwertigkeit von künstlerischen Ausdruckformen unterschiedlicher Epochen, Gattungen und Regionen. Damit ist er Teil der internationalen Avantgardebewegungen vor dem Ersten Weltkrieg.
Das Museum Wiesbaden freut sich anlässlich seines 200. Jubiläums feierlich zu verkünden, dass ihm die über Jahrzehnte gewachsene, hochkarätige Sammlung eines Wiesbadener Mäzens testamentarisch versprochen worden ist.
Große Namen wie Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Ida Kerkovius und Max Pechstein verleihen der Sammlung ihre Strahlkraft und bilden zentrale Positionen des deutschen Expressionismus mit seinen Künstlergruppen „Der Blaue Reiter“ und „Brücke“ ab. Selten ausgestellte Künstlerinnen wie Erma Bossi, Elisabeth Epstein oder Ilona Singer und bedeutende Skulpturen von Ernst Barlach, Gerhard Marcks, Marg Moll oder Milly Steger ergänzen die herausragende Werkzusammenstellung. In der Ausstellung wird die bewegte Geschichte der in über einhundert Jahren aufgebauten „Abteilung Klassische Moderne“ des Museums Wiesbaden reflektiert, zu deren Umfang und Qualität Schenkungen und Stiftungen beigetragen haben. Dabei wird museale Arbeit sichtbar gemacht und die Geheimnisse hinter diesen bedeutenden Sammlungszuwächsen aufgedeckt.
Als der repräsentative Neubau des Museums Wiesbaden im April 1915 eröffnet wird, ist die Kunst der Klassischen Moderne (um 1900—1950) mit ihren expressiven, abstrakten und neusachlichen Tendenzen hochaktuell und zeitgenössisch. Schon damals profitiert das Haus vom Engagement einzelner privater Personen, etwa von Heinrich Kirchhoff oder Hermann Pagenstecher, die ihre reichhaltigen Sammlungen in den Räumen des Museums dauerhaft der Öffentlichkeit zugänglich machten. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten ändert sich die Situation gravierend: Nach dem Zweiten Weltkrieg ist durch Beschlagnahmeaktionen des Terrorregimes von der inzwischen tatsächlich „klassisch“ gewordenen Moderne und einstigen Avantgarde kaum etwas übrig geblieben. Erneut sind es engagierte Bürgerinnen und Bürger, die mit großzügigen Schenkungen, Stiftungen oder durch testamentarische Verfügungen dazu beitragen, die Bestände wieder aufzubauen oder substanziell zu erweitern.
Nun sollen diese bedeutenden Schenkungen und ihre dahinter verborgenen Geschichten vorgestellt werden: Den Impuls dazu gab eine so umfangreiche wie qualitätvolle Kollektion zur Epoche der Klassischen Moderne, die ein Wiesbadener Privatsammler über viele Jahre hinweg zusammengetragen und dem Museum 2018 testamentarisch zugesichert hat.
Das Besondere an dieser jetzt erstmals in einer repräsentativen Auswahl vorgestellten Kollektion ist, dass sie vom Sammler präzise auf den aktuellen Bestand des Museums Wiesbaden abgestimmt wurde. Denn vor jeder Neuerwerbung stellte uns der Mäzen immer diese eine schöne Frage: „Ist das auch für das Museum interessant?“ Ja, das ist es — sogar sehr!
Profitieren Sie von unserem Kleingruppenvorteil bereits ab 4 Personen:
ab 4 Personen 2%
ab 6 Personen 3%
ab 10 Personen 5% + Sonderzustieg auf Anfrage möglich
ab 15 Personen 10% + Sonderzustieg auf Anfrage möglich
ab 20 Personen 10% + Sonderzustieg auf Anfrage möglich + 1 Freiplatz
ab 30 Personen 10 % + Sonderzustieg auf Anfrage möglich + 2 Freiplätze
Buchen Sie 4 Tagesreisen gleichzeitig in 2026
und Sie bekommen die Günstigste von Spillmann geschenkt!
Einfach online oder telefonisch buchen und freuen!






